Draussen

Sitzen, laufen, lauschen, atmen. Am Wolfssee im Winterlicht. Abseits der Menschenströme. Nur wenige Meter neben den Wegen lauern Schönheit, Überraschung und Stille. Mein Vorbild, die Füchse! Eine Füchsin kann im Gebüsch nebenan einen Baueingang haben und ihre Jungen großziehen und wir bekommen nix davon mit.

„Wir haben nicht falsch gehandelt, wir haben nur zu wenig gemacht.“ (Winfried Kretschmann, Politiker, 2020) Erinnert mich an: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch das Pech dazu.“ (Jürgen Wegmann, Fußballer) Den Fehler als kreatives Potenzial wahrzunehmen ist eine alte Strategie der künstlerischen Berufe. Ob die pure Umdeutung der Pleite in Erfolg schon kreativ ist? Oder einfach nur „man schlawinert sich so durch“? Nach dem Scheitern den Kopf zu heben und was neues anzufangen, hat wohl auch mit Übung zu tun, sagen die „ErfolgreichTrotzPleiten“-Coaches. Naja. Ob Corona nun grad ein gutes Übungsfeld ist. Nur ein Narr macht immer dasselbe und erwartet jedes Mal andere Ergebnisse, heißt es. Auch jetzt: Spielräume finden und nutzen. Atmen, denken, bewegen. Und die Elemente besuchen und ehren. In Kontakt gehen. Zuhören. SEIN-Lassen. Nicht alles, was wir nicht sehen/ hören/ wahrnehmen können, existiert auch nicht.

Hier mein Feuer von gestern, bzw. das Ergebnis des Feuers.

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