die fiese krise

Immer mal wieder sitze ich da und ächze: „Wenn ich so arbeiten würde ….“ Vorzugsweise, wenn mir grade eine ignorante Person begegnet ist, die trotz gutem Zureden, Verständnis und Geduld nicht bereit ist, Gedanken und Handlungen, die nachweislich bestenfalls zu gar nichts führen, aufzugeben. Oft ist es leider so, dass Menschen die Macht haben, ihr Denken und Handeln nicht ändern zu müssen. Wahrscheinlich ist sogar, dass nur deshalb Machtpositionen angestrebt werden. Nun kann ich mir ja mein inneres Multiversum so einrichten, wie ich will. Meine „Macht von Innen“ kann mir helfen, zu überdauern und zu beharren, obwohl es nix bringt. Sobald andere Menschen ins Spiel kommen und ich ev. sogar über einen Erzwingungsstab verfüge, um meine ganz privaten Gedanken anderen als Norm überzuhelfen, sieht die Sache anders aus.

Wenn das, was im Moment grade politisch entschieden wird, sich an Mehrheitsfähigkeit orientiert, dann weiß ich doch endlich mal, was die politische Klasse eigentlich von mir hält. Hm. Eine befreundete Psychologin und Therapeutin fragt immer gerne: „Was muss ich tun, damit alles so bleibt, wie es ist?“ Ich finde ja gute Fragen viel spannender als (gute) Antworten. Warum gibt es soviele Männer in Machtpositionen? Genau.

An jedem Tag brauchen wir etwas, was uns erfreut, erheitert, tröstet, inspiriert oder oder. Mir kam grade die schöne Zeile wieder in den Sinn:“ Was ein gelernter Ostler ist, der knietscht sich in die Sitze, erinnert sich an seinerzeit und denkt sich seine Hitze!“ Hier das Stück von der CD „Der Durchbruch“, die ich 1996 als Studiomusikerin (Schlagzeug und Geige) begleiten durfte. Natürlich lange her, natürlich. Rentnerkaffeefahrt

UND: so gesehen bei der Leipziger Internetzeitung, ein Transpi von „Die Partei“. Außerdem mal wieder lesen, „Die Lösung“ von Brecht (1953).

Posted in: Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.