Vereint im „Die da!“

Diedaismus allüberall. Quer durch alles Denken hindurch, ohne Ansehen von Alter, Geschlecht, Stellung, Klasse, Partei, Bildungsgrad und und. Ohne Dieda geht grade gar nichts. Gäbe es Dieda nicht, man müsste sie erfinden.

Wenn die nicht, dann könnte ich ja. Würden die mal endlich, dann müsste ich nicht. Wenn die sich richtig verhalten hätten, dann gäbe es ja schon lange wieder. Ich mach hier immer alles und die da nix. Die kriegen immer alles und wer gibt mir was? Die lügen doch sowieso. Hier kann doch jeder, warum sind die nicht einfach? Ich geb mir doch Mühe, was wollen die da eigentlich? Die müssen weg! Die gehören eingesperrt! Die gehören abgeschoben! (Auf dieser Eskalationsstufe angelangt, folgen dann nur noch div. Todesarten, je nach ideologischem Hintergrund und persönlicher Hemmschwelle.)

Diedaismus ist übrigens auch keine Basisdemokratie, sondern gemeinsam meckern. Nichts gegen. Manchmal stehen ja nach genügendem Gemecker alle gemeinsam auf und bauen eine Garage. Oder wandern aus. Gerda Weiler ist die Urheberin eines meiner Lieblingssprüche: „Es gilt, die Lebensaufgaben anzugreifen. Nicht den Feind.“

Der Spruch steht natürlich hier völlig zusammenhanglos. Ich fand ihn nur lustig. Und ich habe ja mal eine Weile in Dresden gelebt. Da traf ich damals auch schon ein paar Weltmeister im Diedaismus. Is jetzt so 40 Jährchen her. Wie die Zeit vergeht!

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