Im Park an der Ilm

Mit meinem Hotspot übers Handy zack mit dem iPad ins Internet. Schön! Die Ilm ist eine sehr anmutige Flussfrau und dass man hier mitten in Weimar sitzt, mag man kaum glauben. Ich fange ein paar Sounds und wundere mich wieder, dass der Vorgang zu einem vertieften und in der Fläche stark auseinander gezogenen Hören führt, Bilder fangen( fotografieren) jedoch nicht. Hier nehme ich eher den Ausschnitt in den Fokus. Ich träume.

Eine Quelle im Park wie eine Frau. Mit einer bezaubernden Stimme.

Und wen treffe ich grade eben. Einen jungen Komponisten, der für seine elektroakustische Arbeit Fieldrecordings macht. Ich frage ihn, ob er mir ein File schicken mag und gebe ihm meine Karte. Er hat etwas mehr und bessere Ausrüstung dabei als ich, aber das Mikrophon ist fest in ein Kondom gehüllt, damit es bei der Unterwasser-Aufnahme nicht leidet. Ich schmeiß mich fast in den Dreck. Very simple, but it works. Wir lachen zusammen, ich empfehle ihm noch flugs meine SoundCloud. Wenn ich heute nicht am richtigen Ort bin, dann weiß ich auch nicht!

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