Leipziger Liedernächte

„Was für eine Nacht, so warm und geduldig… „ dichtete einst der Wecker. So wars gestern zum RecordReleasedConcert der „Folkländer“ im Grassi-Innenhof. Wir auf und hinter der Bühne und unser Publikum, viele Menschen, die ich lange nicht gesehen habe. Eine glückliche und dankbare Familie. Das ist jetzt nicht Standard …. 😉 genau genommen isses eher selten. Aber abseits von Panik, Stress, Zorn und Fatalismus gibt es auch den leisen Hauch – z.B. eben Dankbarkeit. Dafür, dass unsere Häuser nicht von einer Flut weggetragen wurden, dass Veranstaltungen zwischen Lockdowns, Verboten und Maßnahmen möglich sind. Dass wir nicht in Afghanistan leben. Dass ich als Frau im Jahr 2021 in Deutschland lebe. Dass heute heute ist. Da reißt sich dann auch eine eher spitzzüngige Person mal zusammen. Hihi.

Wenn wir dahin kämen, unsere Wirklichkeit nicht als selbstverständlich anzusehen, wer weiß, wie veränderlich sie dann würde. …. …. im Guten wie im Bösen.

Ich stehe noch mit Ben Sands zusammen, wir reden kurz über diese ganze unsägliche Situation und wie sehr wir alle solche Konzerte brauchen. Konzerte, wo es um mehr als Musik geht und wo auch mehr entsteht als Musik. „We need the spirit of music.“ sag ich. Ich hoffe, Ben schafft es gut zurück nach Irland.

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