Abschied nehmen

Habe geduscht, Haare gewaschen, Kopf und Körper eingeölt, gewartet bis das Öl eingezogen ist. Dann eine kleine Runde gefahren und den Tälerpilgerweg/ Pillingsdorf entdeckt. Erst vorgestern ging mir auf, dass ich nur 10 Kilometer von Delias Geburts-, Kinder- und Jugendort entfernt bin. Nun sitze ich im McDonalds im Autohof Hermsdorf – hier gibt es 3 Stunden Internet für lau, äh für meine Daten, und vor allem Strom für mein armes altes iPad. Und MangoAnanasSmoothie. Zum Weinen ist mir nicht, ich habe vor 24 Jahren allerdings viel geweint. Um mich, um sie und eine grosse Liebe. War gut, jetzt die paar Tage in grüner Einsamkeit zu verbringen, den Bildern zu erlauben, zu kommen und zu gehen, zu träumen und zu trauern und die Lehren zu empfangen, die der Tod immer dabei hat. Alter Schmerz ist nur dann Teil meiner Identität, wenn ich ihn einlade, es zu sein. In jedem Moment der Zeit kann ich neu anfangen.

Auf in die Gegenwart, das lebendige Jetzt und die Musik von morgen!

Naja, mit der Soletherme fange ich erstmal an.

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