Parallel zur Realität

Geht nicht? Das geht. Am besten am Meer, mit Fisch , herumlaufen und atmen . Ein bisschen zeichnen, ein bisschen Rahmentrommel üben, den Ohren und Augen erlauben, dass sie die Hände lenken dürfen. Den Mond anschauen. Durchlässig werden.

Habe ein Buch über „Zirkuskünstlerinnen zwischen Hochseil und Raubtierkäfig“ gefunden und gekauft . Tollkühne Frauen.


Punkt.

Nicht. In. Meinem. Namen.

Ich lege die weissen Bettlaken bereit.

Ich erwarte von einer deutschen Regierung, dass sie sich nach zwei Weltkriegen jeglicher Beteiligung an Kriegen enthält. Direkt und indirekt, in Worten und Taten.

Ich erwarte von unseren europäischen Nachbarn, dass sie Deutschland nicht zu Aufrüstung und Kriegsbeteiligung drängen. Eigentlich sollten sie vor einer zahlreichen, gut bewaffneten und moralisch entschlossenen deutschen Armee eher Angst haben.

Ich erwarte, dass Politikerinnen und Politiker ab sofort ihre Meinungen wieder im Parlament mit anderen diskutieren und beraten und sie nicht einfach in den Medien veröffentlichen oder in Interviews bekanntgeben und damit „Tatsachen“ schaffen.

Ich erwarte, dass die Vereinigten Staaten von Amerika respektieren, dass Europäerinnen und Europäer möglicherweise besser wissen, wohin die Nibelungentreue führen kann.

Ich erwarte, dass alle Parteien nicht weiter diejenigen ihrer Mitglieder für Entscheidungsfunktionen auswählen, die den Satz „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“ am überzeugendsten aussprechen können, sondern diplomatisch/ integrativ begabte, mitfühlende, historisch gebildete und starke/ standhafte Persönlichkeiten.

Ich erwarte, dass wir alle uns daran erinnern, dass die deutsche Wiedervereinigung u.a. stattgefunden hat, weil der Russe uns 1989 nicht mit Panzern niedergewalzt hat. Wir hatten keine Waffen und wir wollten auch keine. (Und eigentlich wollten wir unser Land verbessern und es nicht unter die Geier werfen. Anderes Thema.) Im Nachgang betrachtet hätte Gorbatschow im sowjetischen Einflussbereich wohl besser hart durchgreifen sollen, dann gäbe es den Ostblock und das Gleichgewicht des Schreckens noch. Das ist ein Scherz! Der berühmte Galgenhumor. Im Angesicht des Verderbens noch schnell einen guten Witz reissen. Fällt der Russe tot vom Traktor ist in der Nähe ein Reaktor. Naja. Das Kriegsgerät kehrt irgendwann zu uns zurück. Wie sonst auch. In welchen finsteren Kanälen aktuell die ganzen schönen Sachen verschwinden, will ich gar nicht so genau wissen.

Ich erwarte, das die Partei „Bündnis 90/ Die Grünen“ sich auf die Traditionen der DDR-Bürgerrechtsbewegung und deren ursprüngliche Themen Frieden/ Menschenrechte/ Umweltschutz besinnt und entsprechend handelt oder „Bündnis 90“ aus ihrem Namen streicht.

So. Und noch eine kleine Anekdote vom „Highway To Hate“.

Eine Kollegin zieht los, um sich Holzbriketts für ihr Atelier zu kaufen. Die inzwischen das zwei- bis dreifache kosten. Um herauszufinden, ob es abseits der ideologischen Ebene auch ganz handfeste materielle Unterschiede gibt, die den neuen Preis rechtfertigen könnten, betrachtet sie sich die Etiketten genauer. Und siehe da, es gibt die alten drei Sorten inzwischen neu etikettiert – zwei aus der Ukraine, eine aus Russland. Da die unterschiedlichen Sorten unterschiedlich heizen, die einen machen schnell große Flammen = schnell warm, die anderen brennen langsamer ab und halten die Wärme länger, begrübelt sie nun, ob Ukraine und Russland wohl zusammen …. Auf gar keinen Fall! (sag ich!) …. in einen Ofen dürfen?? …. Achso, natürlich. Mit Öfen kennen wir uns ja aus. (sag ich!) ….

Der Referenzrahmen spielt natürlich beim Hassen auch eine Rolle = was ist grade gesellschaftlich/ sozial/ politisch akzeptiert, wo an den Rändern kann das Ganze noch gedehnt werden – kurz: was halte ich ganz persönlich für „normal“ und „akzeptabel“ – gut aufgehoben in meinem Umfeld. Natürlich stecken wir heutzutage keine Russen und Ukrainer mehr in den Ofen. Haben wir aber mal gemacht und es hat sich niemand groß was dabei gedacht. Nicht mal als es zu spät war.

Feld bei Seelow – Ein Ort der Endkämpfe des 2. Weltkriegs
Gedenktafel für Zwangsarbeiter bei Leipzig

Fe Reichelt – zur Erinnerung

Am 5. Januar 2023 starb meine wunderbare Tanz-, Bewegungs- und Atemlehrerin Fe Reichelt. Ich hatte das Glück, sie im hohen Alter kennenzulernen und von ihren stets praxisnahen und humorvollen Unterweisungen zu profitieren. Dass eine über 90jährige begreiflicherweise Schwierigkeiten hat, auf die Matte zu kommen – ja. Dass wir (alle so etwa halb so alt) ihr dann auf der Matte und auch gedanklich kaum noch folgen konnten, wird mir ewig ein Vorbild bleiben. Wer sagt, dass Altwerden/ Altsein zwangsläufig mit Verblödung und einem unbrauchbaren Body einhergehen muss, hat das Leben nicht ganz verstanden. Leben erneuert uns ganz physisch jeden Tag und wir können Neues lernen und Schönheit erleben bis wir in die Grube fahren. Yessssss!

Ziemlich genau 20 Jahre, nachdem Fe 1973 in einem zum Abbruch bestimmten Industriegebäude in der Grafenberger Allee 330 in Düsseldorf-Flingern vorübergehend ihre Ballettschule untergebracht hatte und damit die „Werkstatt“ (heute „tanzhaus NRW“) gründete, schlug ich dort auf, um mehr über afrikanische Musik und afrikanischen Tanz zu lernen. Von den Besten der Community aus Ghana und den GrenzgängerInnen zwischen African & Contemporary Dance. Ich bin noch heute geflasht von dieser unglaublichen, offenen und kreativen Atmosphäre und den großartigen zugewandten Lehrpersonen. Alles weitere war nur die logische, selbstverständliche und fraglose Fortsetzung.

Danke.

Olombelo Ricky & Olombelo Freytag 2016

Erinnerungskultur

Vorgestern und gestern besuchte ich zwei Veranstaltungen, mit denen das Institut Français Leipzig an den heutigen 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages erinnert. Konrad Adenauer und Charles de Gaulle beendeten damit offiziell die „Erbfeindschaft“. Natürlich haben alle Verträge ihre Lücken und Tücken, aber in der Folge entstanden zahllose Städte-, Schul-, Vereinspartnerschaften. Mehrere linksrheinisch sozialisierte Menschen schilderten mir in lebhaften Farben ihre bereichernden Erfahrungen durch die nachbarschaftliche Begegnung mit französischer Sprache und Kultur. Und schön, dass die drohende Schließung des Goetheinstituts Toulouse vorerst abgewendet werden konnte! (Die Goetheinstitute sind in Struktur und Auftrag so etwa die deutsche Entsprechung der Instituts Français.) Dass wir in Krisen immer zuerst Bildung und Kultur über Bord werfen, finde ich interessant und bedenkenswert. Mal gradeaus und nicht quer um die Ecke …. Apropos: In wenigen Tagen jährt sich auch „Operation Iskra“, die erfolgreiche sowjetische Offensive und damit das Ende der Blockade Leningrads durch deutsche Truppen. 871 Tage – 8. September 1941 bis 27. Januar 1944 – ca. eine Million tote, vor allem verhungerte Zivilpersonen. Als Meditationshilfe kann die 7. Sinfonie („Die Leningrader“) von Dimitri Schostakowitsch dienen, deren Leningrader Erstaufführung mitten in der Blockade stattfand. Dass sich Schostakowitsch mit seiner Musik zuallererst gegen faschistische, aber auch stalinistische und damit jedwede Gewaltherrschaft gleichermaßen wandte, ist sicher keine Unterstellung. Komponisten sind ja in der Regel keine Ideologen. Komponistinnen auch nicht. Ich höre übrigens ganz deutlich Humor bei Schostakowitsch, das ist ja öfter ein klares Zeichen für die Abwesenheit von Ideologie. Hähä.

Ob das wohl die sibirischen Barbaren sind, gegen die die ukrainischen Menschen unsere europäische Zivilisation verteidigen müssen? Wo doch meine Freiheit schon am Hindukusch begraben liegt.

Gelegentlich beantworte ich die Verwunderung über meine verwegenen Ausflüge in die unterschiedlichsten musikalischen Stile und meine Tänzchen zwischen Kunst und Unterhaltung mit: In meinem Herzen ist da kein Krieg. Was nicht heisst, dass in meinem Herzen dauernd Friede herrscht. Aber Auseinandersetzungen finden in Tönen/ Bildern/ Bewegungen statt.

FriedenFriedenFrieden. Ab sofort sind nur noch künstlerische Mittel als Fortsetzung sinnlos gewordener Politik erlaubt. Okay, auch Sport …

Record Release Concert PASSAGE – Ingeborg Freytag Solo am 8. März 2023

Ingeborg Freytag Solo PASSAGE

Am 8. März um 20.00 in der Galerie KUB in Leipzig. Wir redeten so über mögliche Termine und irgendwann blieb der Internationale Frauentag übrig, das fanden wir dann doch sehr passend. Die wesentliche Initiatorin des Frauentags, Clara Zetkin, war übrigens eine der wenigen GegnerInnen der Bewilligung von Kriegskrediten, also der Aufrüstung für den 1. Weltkrieg….

In 3-4 Wochen wird die CD bereits in allen Onlineshops erhältlich sein. Nachdem die Arbeiten zur Digital Promotion doch überraschend zügig ihren Abschluss fanden, kann ich mich nun um die finale physische Umsetzung kümmern. Danke Mario von Palmo Music! Danke Jörg für’s Layout! Danke Manfred und Ben für die Übersetzungshilfen!

Am 1. März eröffne ich ausserdem in Altenburg meine Ausstellung PASSAGE, dazu gibt es ein Künstlerinnengespräch und natürlich Musik von mir! Mehr Infos demnächst. Es ist schön, zu fühlen wie sich alles fügt.

Ika Hügel-Marshall

Zurück aus dem afrodeutschen Multiversum – Bilder, Filme, Gespräche, Begegnungen und Wiederbegegnungen und immer wieder KRAFT, die mich verwundert. Wie schafft ihr das nur. Ich fühle mich ja den normalen Widerwärtigkeiten des Lebens manchmal schon nicht gewachsen. Und ich bin immerhin weiss. Wenn auch ostdeutsch, frauenbewegt und abseits einer bürgerlichen Existenz. Aber all das kann ich wenn nötig verbergen. Nun, mit all den Schwarzen Frauen in einem Raum würde ich gerne etwas weniger auffallen, so aufdringlich hell und blond wie ich bin. Es gibt keine Worte dafür, wieviel ich Schwarzer Musik und Schwarzer Musikauffassung verdanke. All den Musikerinnen und Musikern, die mit mir teilten. Immer wieder von Herzen danke.

Letztes Wochenende war also Zeit, um an Ika Hügel-Marshall zu denken, sie zu feiern als Aktivistin verschiedener Initiativen Afrodeutscher/ Schwarzer Menschen in Deutschland, als Künstlerin, als Mitherausgeberin von Büchern und Filmen, als Freundin von Audre Lourde, als Gefährtin, Freundin, Überlebende.

Dass ich sie kenne, war mir nicht klar – am Büchertisch sah ich dann „Die Quelle unserer Macht“ von Audre Lourde, ein Buch was einen Einzelplatz bei mir hat – mit Ika’s Titelgrafik, die ich immer mal anschaue.

Danach saßen wir, wie so oft, noch SchwarzWeissPolnischNigerianischLinksrheinischDeutsch am Schöneberger Küchentisch, um miteinander zu essen, Wein und Mangosaft zu trinken und die Welt wieder gradezurücken. Das hat sie ja momentan mehr als nötig.

Etwas Konfetti für 2023

„Bisweilen sind wir sichtbar, bisweilen verborgen, bisweilen Muslime, Christen oder Juden; wir durchlaufen viele Formen, bis unser Herz Zufluchtsstätte für alle wird.“ (Dschalal Ud-Din Rumi – persischer Dichter – 1207 bis 1273 >>>> Nr. 16 der „100 Vierzeiler“)

„Ingeborg und Freytag“ – IF Ende 2022

Ich lese „Nicht friedlich und nicht still – Streitschriften von Frauen zu Krieg und Gewalt“, Frauenbuchverlag 1982. Nachdem mir mehrere westsozialisierte Menschen meiner Generation glaubhaft versicherten, dass ihre Jugend genauso verdunkelt von ihren „guten“ und unseren „bösen“ Atomraketen war wie meine, bloß eben umgekehrt – da dachte ich, es wäre mal wieder Zeit für etwas Geschichtsbewusstsein in Richtung „alte“ Bundesländer. Als Ergänzung vertiefende Information über Notstandsgesetze, Radikalenerlass und Berufsverbote. Sehr zu empfehlen auch feministische Literatur von vor 89. 

Erich Maria Remarque 1963

War es Werner Schulz, der sich Anfang der 90er über all die neuen Bundestagsmitglieder mit DDR-Bürgerrechtsbewegungshintergrund freute? Motto: Endlich sitzen hier mal Menschen, die nicht sofort zusammenbrechen, wenn ihnen mal niemand zuhört oder ständig hinter ihnen herläuft und „fein gemacht“ ruft. Regine Hildebrandt ist tot und mir ist auch schon so schlecht ….  Was ist eine Diktatur? Offenbar gab es viel mehr Möglichkeiten, grade stehenzubleiben oder sich nach dem abducken wieder aufzurichten, als man von außen sehen konnte. Jammerossi, Rote Socke, Emanze, Querdenker, Nazi, Feministin, Kriegsverbrecher – Worte sind nur noch Etiketten. Wie wir wissen, kann ich JA draufkleben und es ist trotzdem Eduscho drin. Nun – wie ham wer früher immer gesagt: Humor ist wenn man trotzdem lacht. Wir brauchen viele neue Worte. Die Zeitenwende z.B. ist ursprünglich der Beginn der christlichen Zeitrechnung in Europa. Unter dem machen wir’s ja nicht.

Happy New Year! Make sense and make a good job 😉

Sin Palabras

Ich habe viel zu sagen, aber irgendwie nicht jetzt. Lieber Töne sprechen lassen 🙂

Dreistromland feat. Friedrich Glorian/ 3. Dezember 2022 Lukaskirche Leipzig

Ein Song von Wollenberg und Pojechaly aus dem Jahr 2012 – ich finde es so aktuell … wir wollten immer abseits des Tages den Zeitgeist fangen und hörbar machen. Vielleicht ist es uns gelungen.

Was ich grade lese und höre

Ich höre die Frauenband LEMMA, Song Music Of The Saoura —– meine Entdeckung beim TFF Rudolstadt dieses Jahr. Im Moment erfahre ich immer wieder, wie lange und oft der orientalische Rhythmuskosmos (Nordafrika/ Naher Osten/ Mittlerer Osten) bereits mit mir flirtet und wie lange und oft ich schon Musik in diesem Stil/ diesen Stilen geschrieben und gespielt habe. Ich wundere mich und übe Tar/ Bendir/ Riq, als wäre ich grade neugeboren und müsste mir ein Instrument aussuchen, um mich mitzuteilen. Ist das so, wer weiss.

Ich lese „Das Meer gehört uns“, von Helga Helsper, über Piratinnen und Seefrauen. Erika Wisselinck „Frauen denken anders“ und „Versuch in der Wahrheit zu leben“ von Vaclav Havel. Bücher sind keine Blaupausen, die man auf die Gefühle und Gedanken von jetzt legen kann. Aber es ist hilfreich, zu lesen und zu fühlen, was einer/ eine vor 10/ 15/ 30/ 40 oder noch mehr Jahren gedacht und empfunden hat.

Musik für die Wintersonnenwende 2022 und alle anderen Lichtereignisse hat Nora Thiele geschrieben, ich empfehle mit Freude und kollegialer Hochachtung:

Ich bin gut im Zwischenraum, zwischen den Jahren gelandet, habe mich vorgestern der 2 Grad kalten Ostsee anvertraut und dachte einmal mehr und wieder, dass ich keine Widerwärtigkeiten zu fürchten habe, wenn Körper und Geist so gut gereinigt und von Freude und Lebendigkeit erfüllt sind.

Ich bin gespannt und voller Vorfreude auf dieses neue Jahr! In den Tagen bis Anfang Januar werde ich hörbares veröffentlichen – unser komplettes Iran-Konzert z.B. – auf YouTube, Soundcloud und so weiter. Ich bin fest entschlossen, mich weiterhin nicht ärgern zu lassen und keinen Millimeter meiner Selbstachtung abzugeben – an wen oder was auch immer.

Ingeborg Freytag/ Friedrich Glorian/ Qazal Tabandeh/ Torsten Pfeffer 2022

Hochgeladen von der Lukaskirche!

Doppellicht

Auch wenn es sich nicht so anfühlt – am 21. Dezember ist Wintersonnenwende und die Tage werden wieder länger, die Sonne wird wiedergeboren, gewinnt jeden Tag an Kraft und wir sind nicht verloren. Am 23. ist außerdem Neumond/ Dunkelmond – je nach Wahrnehmung sowohl das Ende allen Lichtes in dunkler Nacht als auch ein Neubeginn, ein Versprechen, dass die Dunkelheit nicht ewig währt. Und auch wenn es nicht so aussieht: Es liegt an uns, Wärme und Freundlichkeit in die Welt zu bringen. Keine machtbesoffene Regierung, kein kaltherziger Schnappsack, keine Gasmangellage und kein Kriegsgeschrei können mich daran hindern. Sie alle können mir das Leben schwermachen, das ja. Aber, wie meine Friseurin letztens so schön sagte: Wir (die Menschen mit Ostsozialisation) sind privilegiert – wir kennen ja die DDR. (Da gab es weiß Gott so einiges, was dir das Leben schwermachen konnte…) Also, vielleicht akzeptieren wir mal, dass Weihnachten dieses Jahr einmal mehr nicht als Geklingel und Geleuchte und Gefresse gemeint ist und wenden uns stattdessen der Frage zu, wie wir in unseren Herzen Licht anmachen können. Und wie wir dieses Licht teilen können. Mut, Großzügigkeit und Selbstehrlichkeit kultivieren, die Kraft der Stille ehren, Schmerzen lindern (auch die eigenen), die kreative Phantasie füttern und auf Hass verzichten – das wünsche ich mir für mich und dich und uns alle. Dann kann die Welt nicht so bleiben wie sie ist. Jede Veränderung/ jede Revolution/ jeder Wandel beginnt mit der tiefen Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit. Wahrhaftigkeit ist die einzige Wahrheit, die wir brauchen. In einem klaren und offenen Raum können Ideologien nicht gedeihen – sie möchten den Raum verengen, vernebeln, verdunkeln und uns eine lieblose Ausweglosigkeit vorgaukeln, die so einfach nicht existiert – niemand weiss, was morgen ist. Ich bin mir ja nicht mal sicher, dass GottGöttin es weiss. Umso niedlicher die Versuche der politisch Verantwortlichen allüberall, sich mit markigen Sprüchen, Schuldzuweisungen und Waffenproduktion aus der (Eigen)Verantwortung zu stehlen. Wenn ich so arbeiten würde ….. phhhh.

Ingeborg und Qazal – Konzert für den Iran 031222 (Foto von Mark Winterstein)
Ingeborg und Friedrich – Konzert für den Iran 031222 (Foto von Mark Winterstein)
Torsten – Konzert für den Iran 031222 (Foto von Mark Winterstein)
Ingeborg – Konzert für den Iran 031222 (Foto von Mark Winterstein)

Etwas Analyse des Bestehenden und ermunternde Hinweise für 2023 gibt es im Horoskop von Luisa Francia.

Eiskristalle auf dem Südfriedhof
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