
Eine Sehhilfe aus dem AGRA-Park. Ein gutes Gespräch im Kulturamt der Stadt Markkleeberg. Und die Konzeptionen/ Planungen für das Lausitz-Projekt im August gehen voran. Und es macht sogar Spaß, das ganze so zu entwerfen, dass eine Abstimmung mit den dann möglicherweise geltenden Regeln und Einschränkungen möglich ist. Außer natürlich der Militärputsch kommt. Ähm, warn Scherz. Aber dass quer durch die Generationen nach schärferen, härteren, autoritäreren Maßnahmen geschrien wird …. Phhhh. Womöglich ist der Tag nicht mehr fern, an dem wir uns in die „Merkel-Diktatur“ zurücksehnen. Ich jedenfalls habe keine 25 Jahre mehr Zeit, um darauf zu warten, dass die Mauer wieder aufgeht.
Die nun abgewürgten Modellprojekte in Augustusburg und Tübingen (Gastro, Hotel, Museum, Kultur usw. öffnen und können mit Negativtest besucht werden) wollten eigentlich Fakten darüber sammeln, wie wir uns mal endlich langsam vom Glauben Richtung Wissen bewegen. Zu wissen, wie Infektion nicht stattfindet, wäre ja auch schon mal was. Erinnert mich ganz ungut an die Menschen, die es mit dem Aufbau des Sozialismus ernst meinten und tatsächlich versuchten, sich mit ganzem Herzen an der Umgestaltung zu beteiligen und ihre Welt besser und gerechter zu machen. Da kam ein Funktionär des Wegs. Was für eine grandiose Verschwendung von Mut, Ideenreichtum und unternehmerischem Engagement. So verlieren wir die Menschen. So wie wir sie damals auch verloren haben. Und die nächstbeste mediengeile Pappnase kann die Bühne entern, ihr Fähnchen schwenken und rufen: Folget mir nach, ich weiß die Wahrheit. Keine Experimente mehr!
Naja. Verändere was möglich ist und gib Gott auch noch was zu tun. Der Göttin, dem schöpferischen Universum, dem Schicksal, dem Geist von Karl Marx oder Allah dem All-Erbarmer. Die Strategien der Befreiungstheologien des vorigen Jahrhunderts gelten immer noch.
Wir geben den Hungrigen zu essen und den Durstigen zu trinken. Wir sammeln Geld für die, die Medikamente brauchen, oder Schuhe oder Saatgut. Wir sorgen für Stifte, Papier und Bücher. Wir trösten die Mutlosen und sprechen mit den Zornigen über eine gerechtere Welt. Dann wird Gott schon dasein.


Eine blühende Magnolie im AGRA-Park.